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Vokalisation

Auch die Wurzeln der Vokalisation liegen in der Anfangszeit des Lesenslernens begründet. Gelesen wird am Anfang laut. Wenn dann das stille Lesen vorgegeben wird, lässt sich zuerst noch ein leises Murmeln, im nächsten Schritt noch eine Bewegung der Lippen und schließlich vielleicht noch eine Bewegung des Kehlkopfes feststellen. All dies zählt zum so genannten Vokalisieren, das heißt dem Mitsprechen beim Lesen.

Diese Vokalisation verschenkt viel Zeit, da Auge und Gehirn wesentlich schneller sind als die Sprechwerkzeuge. So hat z. B. Dieter Thomas Heck, seinerzeit Moderator der „Deutschen Hitparade“, trotz seines enormen Sprechtempos, für das er bekannt war, lediglich mit 150 Wörtern pro Minute gesprochen. Außerdem ist das Auge in der Lage, sehr viele Eindrücke auf einmal aufzunehmen, die, wollten Sie sie beschreiben, eine Unzahl von Wörtern erfordern würde.

Zur Vermeidung des Vokalisierens kann beim Lesen Kaugummi gekaut oder zu Anfang auch ein Stückchen Papier zwischen die Lippen genommen werden.

RaLete - Rationelle Lesetechniken - mehr als nur doppeltes Lesetempo!
Lesen wie ein Erstklässler - allenfalls noch bei Fremdwörtern
Jeweils eine Fixationen bei jedem einzelnen Wort nicht erforderlich!
Zukünftig nur noch die wichtigen Worte innerlich mitsprechen!
Gedanken schweifen ab bei zu langsamem Lesen - daher mehr Tempo!
Die zwei Stellschrauben für das Steuern des Lesetempos!
Rücksprünge im Text, die viel Zeit vergeuden und unnötig sind!
Rückbesinnung auf die Lesehilfe zur bewussten Aufmerksamssteigerung!